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Unternehmen

Vom Handelspartner zum Dienstleister mit Leib und Seele

Grotemeier ist seit 4 Generationen inhabergeführt und verfügt über einen stabilen Kundenstamm aus Handwerk und Industrie. Bei uns dreht sich alles um Bau-, Industrie- und Spezialmaschinen für baunahe Bereiche, Landwirtschaft und Materialumschlagsunternehmen. Doch das war nicht immer so: ursprünglich waren wir ein Einzelhandel. Wie alles begann und wie es zum Wandel kam, könnt ihr dem weiteren Verlauf entnehmen. Sicher ist: wir führen seit jeher die Top-Marken und bieten unseren Kundinnen und Kunden Full-Service rund um Miete, Kauf, Service, Transport und Montage.

Unsere Geschichte

Der Beginn (20er bis 50er Jahre)

Als gelernter Kaufmann gründete Heinrich Grotemeier im Jahre 1926 in Holsen (Holzbaracke) das Unternehmen mit den Sortimenten: Herde, Öfen, Töpfe und Pfannen. Bis weit über die Grenzen des Kreises Herford und Lübbecke hinaus, wurden Privat-Kunden durch eine Handvoll Vertreter per Fahrrad besucht. Geliefert wurde die Ware mit Pferdefuhrwerken. In den 30ern wurde das Grundstück an der Bahnhofstraße erworben. Für damalige Verhältnisse entstand ein beachtenswertes Einzelhandelskaufhaus. 1948 wurde die bereits vor dem 2. Weltkrieg geschaffene Baugeräteabteilung wieder ins Leben gerufen. Diese Abteilung wurde im Zuge des Baubooms der 50er Jahre ausschlaggebend für den Erfolg von Grotemeier. Im Jahr 1953 tritt Günter Grotemeier als persönlich haftender 2. Gesellschafter in die Geschäftsleitung der Firma ein. Und eine weitere Fläche kam dazu: an der Teichstraße wurde Platz für Baumaschinen, -geräte und Büros geschaffen. 1954 fand im Rahmen der Baumusterschau auf der Theresienhöhe in München die Frühjahrsschau für Baumaschinen statt; die Anfänge der bauma.

Das Wachstum (60er bis 80er Jahre)

Ab 1961 war Grotemeier IHC-Vertriebspartner für Radlader und Raupen. 1965 der entscheidende Schritt zu Liebherr: der damalige Liebherr Vertriebspartner aus Bielefeld (Sandmüller) fiel aus und die Firma Grotemeier wurde Liebherr-Händler - zunächst nur für Hydraulikbagger. 1971 wurde der Neubau an der Lettow-Vorbeck-Straße eingeweiht: Domizil der 1.000 qm großen Bauelemente-Abteilung sowie des Lager- und Servicebereiches für Rundfunk-, Fernseh- und Weißgeräte. Ab 1976 verlagerte sich der wirtschaftliche Fokus zunehmend vom Einzelhandel hin zum Großhandel mit Baumaschinen und Baugeräten. Zwischen 1979 und 1994 übernahm Ingrid Grotemeier, Günthers Ehefrau, die GPK (Glas/Porzellan/Keramik)-Abteilung und baute sie zum wesentlichen Standbein des Einzelhandels aus. Als IHC 1983 die Produktion an Dresser verkaufte - und zeitgleich mit den Typen L531 und L541 die Produktion der hydrostatisch angetriebenen Liebherr Radlader in Bischofshofen begann - nahmen wir in den 80ern neben den Liebherr Baggern auch deren Radlader und Raupen ins Sortiment auf.

1987 trat Uwe Grotemeier in die Firma ein (seit 2000 Geschäftsführer Großhandel). Ebenfalls 1987: Grotemeier übernimmt offiziell die Liebherr-Kranvertretung. Die NW schrieb: ,,Seit 1986 kann die Firma Grotemeier in dieser Abteilung [Großhandelsabteilung] wieder mit Zuwachsraten aufwarten. Das Unternehmen gilt in der Branche als Marktführer in Ostwestfalen-Lippe und Südniedersachsen. Umsatzsteigerung 1985-94: 350%. Umsatzanteil am Gesamtumsatz: Großhandel 85%, Einzelhandel 15%."

Der Umbruch (90er bis 2000er Jahre)

1995 trat Ulrike Grotemeier in das Unternehmen ein. Seit 2000 führt sie gemeinsam mit Günther Grotemeier die Geschäftsführung im Einzelhandel und ist Prokuristin im Großhandel. Zusätzlich ist sie für den Bereich EDV/IT sowie die Organisationsentwicklung im gesamten Unternehmen verantwortlich. In den 90ern findet auch der Aufbau des Baumaschinen-Mietparks statt, die größte Investition in der Geschichte des Unternehmens. Im Mietpark befanden sich zum damaligen Zeitpunkt 141 Maschinen:

  • 43 Liebherr-Bagger, -Lader und -Raupen
  • 49 Bobcat-Kompaktbagger
  • 15 Minitrac- und Sambron-Maschinen
  • 34 Liebherr-Krane
  • Kleinmaschinen wie Rüttelplatten wurden nicht berücksichtigt

Seit 2000 sind alle Abteilungen online per E-Mail ansprechbar: info@grotemeier.de. Zum Jahreswechsel 2003/04 erfolgte der Übergang im Bereich Kompaktmaschinen von Bobcat zu Takeuchi. Im Jahr 2004 wird das Kaufhaus, und damit der gesamte Einzelhandel, aufgegeben. Der Fokus liegt nun ausschließlich auf den gewerblichen Kunden aus dem Baubereich. Verkauf, Vermietung und Service für Baumaschinen, Baugeräte, Werkzeuge und Schalungssysteme sind die Schwerpunkte.

2009 fanden die Bau-Tage bei Grotemeier unter dem Motto "Magie und Technik" statt: über 4.000 Fachbetriebe aus Ostwestfalen-Lippe und Niedersachsen wurden eingeladen.

Das Heute und das "für morgen" (ab 2010er)

2010 kam LiDAT - ein Datenübertragungs- und Ortungssystem für Liebherr Maschinen und Maschinen anderer Hersteller - auf den Markt. 2012 startet Grotemeier mit eigenem Facebook-Account. 2019 erhält Grotemeier die erste TopJob Auszeichnung (Spoiler: viele weitere werden folgen). Nach der bauma 2019 nimmt Grotemeier zwei neue Vibrationsplattenverdichter-Serien ins Programm: die Maschinen der APR- und APH-Serie des Schweizer Baumaschinenherstellers Ammann.

Seit 2022 leitet Nando Guhl-Grotemeier den Baugeräte-Bereich; Tom Grotemeier spielt eine wesentliche Rolle im Baumaschinenverkauf und reorganisiert, zusammen mit dem neuen Serviceleiter, den kompletten Servicebereich. Drei Servicebereiche wurden zusammengeführt und nahezu alle Prozesse neu aufgesetzt. Ebenfalls 2022 wird die bisher neuste Niederlassung in Vechta eröffnet. Damit gibt es nun die 4 Standorte Bünde, Bielefeld, Paderborn und Vechta. 2023 werden Uwes Söhne Tom und Nando ebenfalls zu Geschäftsführern. 2024 werden die Mietbereiche Baugeräte/Kleinmaschinen und die Maschinenmiete zusammengeführt.

Weitere Veränderungen werden folgen, die Zukunft der Baubranche wird sich radikal verändern. Sie wird digitaler, nachhaltiger und effizienter. Unseren Kundinnen und Kunden weisen wir als Vorteilsgestalter, die nach Marktveränderungen und Produktinnovationen Ausschau halten, weiterhin den Weg. Dadurch verschaffen wir unseren Partnern Vorteile, welche diese zur besseren Gestaltung ihrer Zukunft nutzen können.